Eine eMail in die Zukunft schicken!

Filed in Technik by on 12. Februar 2012

Zeitreise in die Zukunft – zumindest für die eMails möglich

Vielleicht kennen manche von euch das schöne Gefühl einen alten Brief zu finden, oder wenn einem ein Tagebuch mal wieder in die Hände fällt: Es irgendwie spannend alte Manuskripte zu lesen, auch wenn man das alles selbst erlebt hat. So viel Zeit ist schon vergangen, und viele Dinge sind einem oftmals gar nicht mehr, oder ganz anders in Erinnerung geblieben. Manchmal liest man auch von Wünschen, Vorstellungen oder Plänen die man hatte – welche dann aus der Zukunft betrachtet ganz anders wirken.

In unserem modernen Zeitalter ist die Chance auf solche „Überraschungs-Rückblenden“ durch die überwiegende Modernisierung unserer Kommunikation sehr unwahrscheinlich geworden. Ich bin mir sicher dass aus diesem Grunde futureme.org ins Leben gerufen wurde! Auf FutureMe (deutsch: Zukunft-ich) kann man sich – kostenlos und ohne Anmeldung – eine eMail senden (sogar mit Bild-Anhang!), und den Erhalt in die Zukunft datieren. Am besten legt man das Datum so weit in die Zukunft dass man diese Aktion bis dahin sicher vergessen hat, um dann richtig überrascht zu werden!!!

Ein guter Tipp ist es, mindestens zwei Komponenten in den Text einfließen zu lassen: Zuerst ein paar aktuelle Dinge die man gerade erlebt hat und die einem aktuell am Herzen liegen, und dann ein paar Dinge die man sich selbst für die Zukunft wünscht, oder sogar wie man sich selbst in ein paar Jahren sieht, damit man dann in der Zukunft einen guten Vergleich zu Wunsch und Wirklichkeit hat, und die eigenen Prioritäten einmal aus einer anderen Perspektive sieht.

Auf jeden Fall eine sehr spannende, empfehlenswerte Sache, die wenn man möchte sehr schnell erledigt ist, und mit Sicherheit Spaß macht!

Für die Skeptiker: Diese Website ist keine frisch aus dem Boden geschossene Seite die eure Daten klauen möchte, sondern eine Internetpräsenz die schon seit zehn Jahren existiert. Ich habe dort schon vor Jahren Briefe versendet, und ich bin nie von zusätzlichen Mails oder dergleichen belästigt worden. Über 1,75 Millionen solcher Zukunftsmails wurden bereits verschickt!

Achten sollte man allerdings auf die Auswahl „private“ oder „public“: Wenn man Zweiteres auswählt ist der Brief offen für alle auf der Website lesbar, wenn auch anonymisiert. Ich glaube manche Leute im Internet haben einen starken Drang zum Beobachten und beobachtet werden, ich allerdings finde dass diese eMails etwas sehr Privates sind und auch privat bleiben sollten.

Neugierig!? Hier entlang: http://www.futureme.org

Ein Gastbeitrag von cocoviki

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Comments (6)

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  1. musichunter sagt:

    Der Wunsch ist so alt wie die Menschheit selbst. Einmal in die Zukunft schauen das wäre dufte. Anscheinend kann man das auf dieser Seite mit seinen Emails tun. Aber…. möchte man das auch? Möchte ich wissen was ich vor 3…5…10 Jahren geschrieben habe. Sei es ein Wunsch, eine Gefühlsregung, ein schlechtes Gewissen vielleicht? Ich finde das Tagebuch für solche Sachen angebrachter. Weiß man was mit deinen Gedanke passiert? Wird deine Email Adresse weitergegeben? Wer steckt hinter solchen Ideen. Bist du nach all den Jahren unter dieser Adresse noch erreichbar. Was passiert dann mit deinen Mails. ….Sie Kreisen im Orbit des Datenmülls. Und hoffentlich bekommst du dann wenn deine Zukunftsmail zugestellt wird eine Astronomische Rechnung presentiert mit den Zeilen “ Lagerung ihrer Daten über 10 Jahre, macht 128 Euro.Ich bin kein Freund solcher Sachen, ich bin nicht einmal Mitglied bei Facebook (Fatzebuk O-Zon Paul Panzer)oder ähnlichen Community. Ich finde sie überflüssig wie einen Schnupfen. Alles was dein Gefühlsleben hergibt sollte nur dir und deinen engsten Lebensgefährten und Freunden bekannt sein. Freue dich in deinem Jetzt und lebe es. Schwälge nicht in der Vergangenheit und Erträume dir nicht deine Zukunft. Lebe in Zufriedenheit.

  2. musichunter sagt:

    Natürlich soll das “ und hoffentlich bekommst du keine Rechnung presentiert“ und O-Ton nicht O-zon, bitte ausbessern.

  3. Mace22MF sagt:

    Interessanter Bericht, cocoviki !

  4. Rene sagt:

    Haha geile Idee.. Aber ob das nun wirklich erfolgreich wird ? ich wüsste nun pauschal aber auch nicht was ich in so eine Email schreiben soll. Was mich in der Zukunft interessieren würde. und wenn dann aber ja auch nur so in 5-10 jahren oder so und ob ich dann noch die gleiche email adresse habe oder der service noch existiert ich weiss ja nich xD

  5. Lepidoptera sagt:

    Also ich finde es interessant, vor allem, da wir damals in der Schule so etwas Ähnliches gemacht haben.
    In der 4. Klasse schrieb man sich selbst einen kurzen Brief darüber, wie man sich später sehen möchte und was man vielleicht erreicht hat (was damals nicht sonderlich viel war..).
    In der Abschlussklasse bekam man diesen Brief dann wieder und ich musste lachen, wie sehr sich meine Art zu denken und schreiben doch geändert hat (ja, gut, dazwischen liegen fünf Jahre der geistigen und körperlichen Entwicklung, aber ich denke, dass ich in mich in weiteren fünf Jahren wieder anders artikulieren würde).

    Ich finde diese Entwicklung spannend und würde mir auch eine E-Mail schreiben – allerdings keineswegs öffentlich.
    Allerdings muss ich meinem Vorredner zustimmen, wenn es um die Sache mit der E-Mail-Änderung geht. Woher weiß ich, ob ich in fünf oder zehn Jahren nicht eine ganz andere Adresse habe?

    Und WILL ich dann überhaupt noch wissen, was ich damals für Erwartungen in mich selbst hatte?
    (Ich weise hier mal auf eine „How I Met Your Mother“-Folge hin, in der sich Marshall in der High School einmal selbst einen Brief geschrieben hat, diesen Jahre später wiederfindet und feststellen muss, dass er nichts davon erreicht hat und nicht mehr so „cool“ und frei ist wie damals.)

  6. SchakalSAL sagt:

    Also wenn das mal nicht eine geniale Idee ist, wäre schon cool wenn das funktioieren würde !