Eine Reise in die Welt ohne Geld – Tauschbörse swapy.de

Liebe Meinungs-Blog-Leser,

mein Name ist Katharina und ich bin eine begeisterte „Tauschratte“ die auf verschiedenen online Tauschplattformen ihr Unwesen treibt. Im Rahmen eines kleinen Wettbewerbs auf der Tauschbörse swapy.de schreibe ich nun diesen Artikel, mit der Hoffnung, dass dieser, wo auch immer (am liebsten auf Meinungs-Blog.de wegen dem Preis ) veröffentlicht wird. Wenn das nämlich der Fall ist und ihr gerade diesen Text lest, dann wurde mein Text für die Veröffentlichung ausgewählt. Teilnahmevoraussetzungen und weitere Informationen zum Wettbewerb, könnt ihr unter: http://www.swapy.de/forum/internes-und-news-f7/taler-verdienen-kleiner-wettbewerb-t138.html nachlesen. Soweit zu mir und zum Hintergrund nachfolgender Zeilen.

Tauschhandel im Internet

Neben Tauschbörsen, wie z.B. eMule, in denen Daten von Festplatte zu Festplatte wandern, gibt es mittlerweile auch Tauschportale (Tauschticket, Hitflip, Balu oder swapy) für echte Produkte aller Art. Diese modernen Tauschbörsen sind eine Weiterentwicklung uralter Tauschhandelsysteme, weil der Handel, zumindest bei den meisten Portalen, nicht auf den direkten Tausch von Ware gegen Ware beschränkt ist. Hier erleichtert das „Internet 2.0″ das Finden eines potenziellen Tauschpartners ungemein. Der Tausch zwischen zwei Tauschpartner sollte – bis auf die Versandkosten – in der Regel ohne Geldfluss abgewickelt werden. Die Motivationen bei solchen online Tauschringen mitzumachen, sind sehr unterschiedlich. Manche tauschen, weil sie zu wenig Geld zur Verfügung haben. Manche weil sie dem Geldsystem trotzen wollen. Auf mich trifft beides zu J.

Tauschbörse swapy.de – langsam auf dem Vormarsch

Aufgrund der Tatsache, dass andere Tauschbörsen mehr oder weniger Gebührenpflichtig waren, suchte ich nach neuen, kostenlosen Möglichkeiten zu tauschen. Gefunden habe ich dann die Tauschbörse swapy, welche im Sommer 2009 gegründet wurde. Kurz nach dem Start von swapy habe ich mich mal dort unter dem Namen „Klugscheisser“ registriert. Soweit ich mich noch erinnern kann, war die Registrierung schnell und unkompliziert erledigt. Zu diesem Zeitpunkt waren kaum Mitglieder, geschweige Tauschartikel vorhanden. Außerdem gab es nur die Tauschkategorie für Spiele bzw. Games. Neben dem eigentlichen Tauschsystem waren noch ein Blog und das Forum vorhanden, wobei das Forum nur von wenigen Mitgliedern genutzt wurde. Damals gab es noch mehrere Tauscharten – etwa den 1:1 Tausch, welcher vor kurzem abgeschafft wurde. Außerdem gab es keine Tauschwährungsbegrenzung, so dass manche Tauschangebote bis ins lächerliche überteuert waren.

Und so funktioniert swapy heute: Mitglieder bieten ihre nicht mehr benötigte Ware auf der Börse an und hoffen darauf, dass ein anderes Mitglied Interesse an diesem Artikel hat. Ist das der Fall und wechselt das Produkt seinen Besitzer, bekommt der Anbieter ein virtuelles Guthaben (Tausch-Taler). Für diese Taler kann man schließlich andere Angebote anfordern. Die Vertrauenswürdigkeit der Nutzer wird durch ein Bewertungssystem sichergestellt. Dabei gilt, je mehr man positive Bewertungen als Anbieter erhält, desto höher steigt man in seinem Tauschrang. Abhängig von dem Tauschrang bringt eine solche „Beförderung“ gleichzeitig auch ein paar Preise und Zugang zu neuen Features mit sich. Wie ich finde ist es eine sehr gute Maßnahme um vertrauensvolle Mitglieder zu würdigen und gleichzeitig das Tauschen zu fördern. Positiv ist auch, dass Mitglieder selbst bestimmen können wie viele „swapy-Taler“ ihre eingestellte Produkte wert sind. Ein weiterer positiver Punkt ist die Auszeichnung der Mitglieder für bestimmte Leistungen. Im letzten Jahr: hatte ich sogar die Ehre gehabt einen Titel für mich zu beanspruchen. Obwohl ich, für meine Verhältnisse kaum aktiv war bin ich zur „Texterin des Jahres“ http://blog.swapy.de/29/01/2010/auszeichnungen-2009/ gewählt worden.

Die interne Tauschwährung swapy-Taler: Die Tausch-Taler bei swapy stellt eine virtuelle Währung dar. Dies stellt eine sehr gute Möglichkeit dar, um die Hindernisse eines auf zwei Tauschpartner begrenzten Tauschsystems zu überwinden – z.B. bei einem 1:1Tausch. Anfangs war 1 Taler etwa 1 EUR wert und es gab auch keine Begrenzung im Hinblick auf die Preisgestaltung der Angebote. Jedes Mitglied konnte für seine Artikel unendlich viele Taler verlangen. Diese Freiheit wurde leider von manchen „Geizhälsen“ etwas zu ernst genommen, so dass man teilweise für alte Playstation Spiele über 500 Taler verlangt wurde. Aber hierzu habe ich mich ja bereits oben ausgelassen 😉 Die Besonderheit bei swapy ist, dass man diese Taler weder kaufen noch verkaufen kann. Doch wie kommt man dann als neues Mitglied an die Taler? Hierzu gibt es viele Möglichkeiten. Eine davon ist z.B. diesen Artikel im Rahmen eines Wettbewerbs zu schreiben. Dann kann man einfach eigene Artikel zum Tausch anbieten und hoffen, dass etwas ältere (auf swapy bezogen) Mitglieder diese ertauschen. Wenn sich dann hin und wieder in der Community blicken lässt und seinen „Senf“ zu unterschiedlichen Themen abgibt, hat gute Chancen auf die swapy-Auszeichnungen.

Das Tauschsystem: Ich muss zugeben, das Tauschsystem kenne ich nur von den Angaben im FAQ’s und Forum bzw. aus dem Blog. Seit über einem Jahr bin ich schon dabei und habe erst diese Woche meinen ersten Tausch gestartet. Gründe hierzu sind vielfältig. Zum Einen gab es nur die Spiele-Kategorie zum Anderen habe ich immer auf die versprochenen Updates gewartet, die nun in den letzten Tagen langsam durchgeführt werden. Angekündigt ist auch eine vereinfachte Möglichkeit Bücher, Filme oder Spiele einzustellen. Ich denke mal, das wird ähnlich wie bei Tauschticket anhand der ISBN oder EAN erfolgen. Wenn das eingeführt wird, dann werde ich viele meiner Bücher und Spiele zum Tausch anbieten. Wie oben bereits beschrieben hängt an das Tauschsystem das Bewertungssystem, welches wiederum das Beförderungssystem (Tauschränge) beinhaltet. Ich finde das alles sehr spannend und hoffe deshalb, dass die versprochenen Updates vollzogen werden.

Unterschiede zu anderen Tauschbörsen:

– alles kostenlos, keine Tauschgebühren oder sonstige kosten

– das Belohnungssystem mit den Tauschrängen

– Förderung der Interaktivität durch Auszeichnungen

– Kauf/Verkauf der Tauschwährung nicht möglich

– Kundenorientiert: haben immer ein offenes Ohr

– man kann alles tauschen

Kritikpunkte an swapy: Diese möchte ich natürlich nicht vorenthalten. Die Anzahl der Tauschartikel auf swapy ist im Vergleich zu anderen Tauschbörse recht überschaubar, was sicherlich mit dem Alter des Projektes zusammenhängt. In der letzter Zeit hat sich allerdings viel bewegt, es haben sich einige neue Mitglieder angemeldet und es wurden viele Artikel zum Tausch angeboten.

Das aktuelle Design schreckt im ersten Moment viele Besucher ab, weil es ein wenig unprofessionell ausschaut. Mir ging es vor einem Jahr genau so. Allerdings gewöhnt man sich schnell daran und mittlerweile finde ich das Aussehen der Seite gar nicht schlecht. Außerdem kann man seriös sein, ohne einen Anzug zu tragen – nur mal eine „klugscheisserische Anmerkung“ am Rande. Seitens der Macher wurde aber ein neues Design angekündigt. Bin schon sehr gespannt darauf.

Fazit:

Tauschbörse swapy ist eine echte Alternative zu den großen Börsen! Ich hoffe, dass ich nichts Wichtiges vergessen habe und euch mein Artikel zusagt. *gewinnen will*. Ansonsten an die Leser da draußen: kommt alle zu swapy und tauscht mit uns. Hoffe das war jetzt keine Werbung *klugscheissern* 😉